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barrierefreie Videoproduktion

Barrierefreie Videoproduktion

Barrierefreie Videos ermöglichen mehr Menschen den Zugang zu Informationen. Untertitel, Einfache oder Leichte Sprache, Audiodeskription und Gebärdensprache sind wichtige Bausteine einer barrierefreien Videoproduktion. Entscheidend ist, Barrierefreiheit bereits bei der Konzeption eines Films mitzudenken.

Video ist eines der wirkungsvollsten Medien, um Informationen zu vermitteln. Bilder, Sprache, Musik und Bewegung können auch komplexe Inhalte verständlich und emotional erlebbar machen. Doch nicht jeder Mensch kann diese Informationen auf dieselbe Weise wahrnehmen.

Menschen mit Hörbehinderung benötigen beispielsweise Untertitel. Für Menschen mit einer Sehbehinderung können Audiodeskriptionen wichtige visuelle Informationen zugänglich machen. Menschen mit Lernschwierigkeiten oder eingeschränkter Lesekompetenz profitieren von besonders verständlicher Sprache. Und für gehörlose Menschen kann Gebärdensprache eine wichtige Form der Kommunikation sein.

Barrierefreie Videoproduktion bedeutet deshalb mehr als nur Untertitel unter einen fertigen Film zu setzen.

Sie beginnt bereits bei der Frage, wie ein Inhalt vermittelt wird, welche Zielgruppen erreicht werden sollen und welche Anforderungen der fertige Film erfüllen muss.

Was bedeutet barrierefreie Videoproduktion?

Barrierefreie Videoproduktion bedeutet, audiovisuelle Inhalte so zu gestalten, dass sie möglichst vielen Menschen zugänglich sind – unabhängig davon, ob sie sehen, hören oder lesen können und unabhängig davon, wie leicht sie komplexe Informationen verarbeiten können.

Dabei gibt es nicht die eine Maßnahme, die einen Film automatisch barrierefrei macht.

Je nach Inhalt, Zielgruppe und Einsatzbereich können unterschiedliche Lösungen sinnvoll sein:

  • Untertitel
  • Untertitel für Menschen mit Hörbehinderung
  • Einfache Sprache
  • Leichte Sprache
  • Audiodeskription
  • Gebärdensprache
  • zusätzliche Sprachversionen
  • verständliche visuelle Gestaltung
  • alternative Fassungen eines Films.

Welche Maßnahmen tatsächlich erforderlich und sinnvoll sind, hängt immer vom konkreten Projekt ab.

Ein kurzer Social-Media-Clip benötigt möglicherweise eine andere Lösung als ein ausführlicher Informationsfilm einer Behörde.

Warum ist Barrierefreiheit bei Videos so wichtig?

Barrierefreiheit ist zunächst eine Frage der Teilhabe. Wenn Informationen nur über gesprochene Sprache vermittelt werden, können Menschen mit Hörbehinderung Schwierigkeiten haben, sie vollständig zu erfassen.

Wenn wichtige Informationen ausschließlich visuell dargestellt werden, können Menschen mit Sehbehinderung ausgeschlossen werden.

Und wenn ein komplizierter Sachverhalt ausschließlich in schwer verständlicher Sprache erklärt wird, kann die Information für viele Menschen unnötig schwer zugänglich sein.

Das betrifft nicht nur Menschen mit einer dauerhaften Behinderung. Ein Video kann beispielsweise auch dann ohne Ton angesehen werden, wenn sich jemand gerade in einem öffentlichen Raum befindet. Oder eine Person versteht einen komplexen Fachbegriff nicht, obwohl sie grundsätzlich keine Einschränkung hat.

Barrierefreie Kommunikation kann deshalb die Verständlichkeit eines Videos für alle Zuschauer verbessern.

Untertitel für Videos

Untertitel gehören zu den wichtigsten Maßnahmen einer barrierefreien Videoproduktion. Sie machen gesprochene Inhalte für Menschen zugänglich, die nicht oder nur eingeschränkt hören können.

Gleichzeitig sind Untertitel im digitalen Zeitalter längst für viele weitere Nutzer relevant. Auf Social Media werden Videos häufig ohne Ton gestartet. Auch auf Websites oder in öffentlichen Räumen kann es Situationen geben, in denen der Ton nicht eingeschaltet werden kann oder soll.

Ein Video mit gut lesbaren Untertiteln funktioniert deshalb auch dann, wenn der Zuschauer den Ton nicht hören kann.

Was gute Untertitel ausmacht

Untertitel sollten nicht einfach möglichst schnell automatisch aus dem gesprochenen Text erzeugt werden. Entscheidend sind unter anderem:

  • korrekte Transkription
  • sinnvolle Zeilenumbrüche
  • ausreichende Lesedauer
  • gute Lesbarkeit
  • ausreichender Kontrast
  • sinnvolle Positionierung
  • Synchronität mit dem gesprochenen Wort.

Bei einer barrierefreien Fassung können darüber hinaus auch relevante Geräusche oder andere akustische Informationen berücksichtigt werden. Beispielsweise kann es relevant sein, wenn im Film eine Türklingel ertönt, Applaus zu hören ist oder eine bestimmte Musik eine wichtige Rolle für die Handlung spielt.

barrierefreie Videoproduktion

Untertitel und Social Media

Untertitel sind nicht nur ein Instrument der Barrierefreiheit. Sie können auch die Wirkung von Social-Media-Videos verbessern.

Viele Nutzer scrollen durch ihren Feed, während sie sich in einer Umgebung befinden, in der sie keinen Ton einschalten möchten. Ein Video, dessen zentrale Botschaft auch ohne Ton verständlich ist, kann deshalb mehr Menschen erreichen.

Für Social Media kann es außerdem sinnvoll sein, Untertitel gestalterisch in das Video zu integrieren. Dabei sollte allerdings immer darauf geachtet werden, dass die Gestaltung die Lesbarkeit nicht beeinträchtigt.

Barrierefreiheit und gutes Design müssen sich nicht widersprechen.

Einfache Sprache und Leichte Sprache

Ein weiterer wichtiger Bereich barrierefreier Kommunikation ist die Sprache. Dabei werden häufig die Begriffe Einfache Sprache und Leichte Sprache verwendet. Sie sind allerdings nicht dasselbe.

Was ist Einfache Sprache?

Einfache Sprache soll Informationen verständlicher machen. Dafür können beispielsweise:

  • kürzere Sätze
  • bekannte Wörter
  • eine klare Satzstruktur
  • weniger Fachbegriffe
  • eine nachvollziehbare Gliederung

verwendet werden.

Einfache Sprache kann sich an eine sehr breite Zielgruppe richten. Sie eignet sich beispielsweise, wenn ein komplexes Thema möglichst verständlich für die allgemeine Öffentlichkeit erklärt werden soll.

Was ist Leichte Sprache?

Leichte Sprache geht noch weiter. Sie richtet sich insbesondere an Menschen, die Informationen in besonders leicht verständlicher Form benötigen.

Für Leichte Sprache gibt es spezielle Regeln, die unter anderem Wortwahl, Satzbau, Struktur und Darstellung betreffen. Deshalb ist es nicht ausreichend, einen vorhandenen Sprechertext einfach ein wenig zu kürzen.

Ein Film in Leichter Sprache sollte von Anfang an entsprechend konzipiert werden.

Das betrifft auch die Bildsprache. Wenn der Sprechertext bewusst sehr einfach gehalten wird, sollten die Bilder die Aussage sinnvoll unterstützen und nicht gleichzeitig neue komplizierte Informationen einführen.

Warum Sprache schon bei der Konzeption berücksichtigt werden sollte

Wenn erst nach Fertigstellung eines Films entschieden wird, dass zusätzlich eine Fassung in Einfacher oder Leichter Sprache benötigt wird, muss häufig wesentlich mehr angepasst werden als nur der Sprechertext.

Der Text verändert sich. Dadurch verändert sich möglicherweise die Länge einzelner Szenen. Die Bildfolge muss angepasst werden. Animationen müssen möglicherweise länger oder kürzer stehen. Untertitel müssen neu erstellt werden.

Deshalb gilt:

Barrierefreiheit beginnt bei der Konzeptio, nicht erst in der Postproduktion.

Wenn unterschiedliche Fassungen von Anfang an eingeplant werden, lässt sich die Produktion wesentlich effizienter umsetzen.

Audiodeskription: Bilder hörbar machen

Film besteht nicht nur aus Sprache. Ein Zuschauer sieht beispielsweise:

  • Eine Ärztin betritt einen Untersuchungsraum.
  • Ein Gerät wird eingeschaltet.
  • Ein Patient erhält eine Behandlung.
  • Eine Grafik erscheint.
  • Eine Person zeigt auf einen bestimmten Bereich des Bildschirms.

Für Menschen mit einer starken Sehbehinderung sind solche Informationen möglicherweise nicht oder nur eingeschränkt wahrnehmbar. Hier kommt die Audiodeskription ins Spiel. Dabei werden wichtige visuelle Informationen zusätzlich gesprochen beschrieben.

Wie funktioniert eine Audiodeskription?

Eine Audiodeskription wird möglichst dort eingesetzt, wo im Film ausreichend Raum dafür vorhanden ist. Zwischen den gesprochenen Dialogen oder anderen wichtigen Tonelementen werden zusätzliche Bildinformationen eingesprochen.

Dabei geht es nicht darum, jedes Detail des Bildes zu beschreiben. Vielmehr wird ausgewählt, welche visuellen Informationen für das Verständnis des Films relevant sind.

Zum Beispiel:

Eine Person betritt einen Konferenzraum.

oder:

Auf dem Bildschirm erscheint eine Grafik mit drei Balken.

Welche Informationen tatsächlich beschrieben werden müssen, hängt vom jeweiligen Film ab.

Eine gute Audiodeskription ergänzt den Film, ohne seine eigentliche Dramaturgie zu stören.

Gebärdensprache in Videos

Für gehörlose Menschen kann Gebärdensprache eine besonders wichtige Form der Kommunikation sein. Bei einer Videoproduktion gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, Gebärdensprache einzusetzen.

Eine Möglichkeit ist eine eigene Version des Films mit Gebärdensprachdolmetscher.

Alternativ kann die gebärdende Person direkt in das bestehende Video integriert werden. Welche Variante sinnvoll ist, hängt vom Einsatzzweck und der Zielgruppe ab.

Gebärdensprache bei der Gestaltung berücksichtigen

Auch Gebärdensprache sollte bereits bei der Konzeption berücksichtigt werden. Wenn eine Person in Gebärdensprache kommuniziert, benötigt sie ausreichend Raum im Bild.

Die Position der Einblendung, der Bildausschnitt und die Größe müssen entsprechend geplant werden. Bei einem nachträglichen Einfügen kann es deshalb notwendig sein, einzelne Bildkompositionen anzupassen.

Barrierefreie Gestaltung ist immer auch eine Frage der visuellen Konzeption.

Mehrsprachige Videos als Ergänzung zur Barrierefreiheit

Barrierefreiheit und Mehrsprachigkeit sind zwar unterschiedliche Themen, können in der öffentlichen Kommunikation aber gemeinsam relevant werden.

  • Eine Stadt möchte beispielsweise wichtige Informationen möglichst vielen Einwohnern zugänglich machen.
  • Eine Hilfsorganisation möchte Menschen mit unterschiedlichen sprachlichen Hintergründen erreichen.
  • Oder eine öffentliche Einrichtung stellt ein neues Angebot vor.

In solchen Fällen können zusätzliche Sprachversionen sinnvoll sein. Möglichkeiten sind beispielsweise:

  • neue Sprecheraufnahmen
  • Untertitel in anderen Sprachen
  • separate Versionen
  • übersetzte Animationen und Texteinblendungen.

Auch hier gilt: Je früher die verschiedenen Versionen geplant werden, desto effizienter lässt sich die Produktion umsetzen.

Barrierefreiheit bei Videoproduktionen für Behörden und NGOs

Für öffentliche Auftraggeber und Non-Profit-Organisationen spielt Barrierefreiheit eine besonders wichtige Rolle. Städte, Kommunen und Behörden möchten Informationen möglichst vielen Bürgerinnen und Bürgern zugänglich machen.

NGOs und Hilfsorganisationen verfolgen häufig das Ziel, gesellschaftlich relevante Informationen möglichst breit zu vermitteln.

Dafür können barrierefreie Videos eine wichtige Rolle spielen. Typische Einsatzbereiche sind beispielsweise:

  • Bürgerinformation
  • Erklärvideos
  • Informationskampagnen
  • Präventionsfilme
  • Imagefilme
  • Social-Media-Videos
  • Recruitingfilme
  • Veranstaltungsfilme
  • digitale Dienstleistungen
  • Informationsangebote zu sozialen Themen

Barrierefreie Videos für Websites und Social Media

Der Einsatzort eines Videos sollte bereits bei der Produktion berücksichtigt werden. Ein Film für eine Website kann andere Anforderungen haben als ein kurzer Social-Media-Clip.

Bei Social Media sind beispielsweise kurze, aufmerksamkeitsstarke Formate und eine gute Verständlichkeit ohne Ton besonders wichtig.

Auf einer Website kann dagegen ein längerer Informationsfilm sinnvoll sein, bei dem zusätzlich eine Audiodeskription oder eine Version in Leichter Sprache angeboten wird.

Deshalb sollte nicht nur gefragt werden: „Wie machen wir den Film barrierefrei?“

Die bessere Frage lautet:

„Welche Menschen sollen den Film wo und wie nutzen können?“

Aus dieser Frage ergibt sich das passende Konzept.

Barrierefreiheit muss nicht kompliziert sein

Der Begriff „Barrierefreiheit“ klingt zunächst nach einer großen technischen Herausforderung. Tatsächlich kann der Aufwand sehr unterschiedlich sein.

Ein kurzer Film mit Untertiteln benötigt einen anderen Produktionsaufwand als ein umfangreicher Film mit:

  • Untertiteln
  • Audiodeskription
  • Gebärdensprache
  • Leichter Sprache
  • mehreren Sprachversionen.

Deshalb sollte bereits am Anfang eines Projektes geklärt werden:

  • Welche Zielgruppen sollen erreicht werden?
  • Welche Anforderungen bestehen?
  • Welche Fassungen werden benötigt?
  • Wo wird der Film veröffentlicht?
  • Welche Anforderungen gelten für den jeweiligen Einsatzbereich?

So kann der notwendige Aufwand realistisch geplant und kalkuliert werden.

Was kostet eine barrierefreie Videoproduktion?

Die Kosten lassen sich nicht pauschal angeben. Sie hängen zunächst von den normalen Produktionsfaktoren ab:

  • Konzept
  • Drehbuch
  • Drehtage
  • Locations
  • Darsteller
  • Sprecher
  • Animation
  • Musik
  • Schnitt
  • Sounddesign

Zusätzlich kann der Aufwand für Barrierefreiheit hinzukommen. Zum Beispiel für:

  • Untertitel
  • zusätzliche Sprechertexte
  • Audiodeskription
  • Gebärdensprache
  • Leichte Sprache
  • weitere Sprachversionen

Dabei gilt:

Barrierefreiheit muss nicht bedeuten, dass eine Videoproduktion automatisch ein Vielfaches kostet.

Entscheidend ist, welche Maßnahmen für den konkreten Film erforderlich sind. Wenn die Anforderungen bereits bei der Konzeption berücksichtigt werden, können viele Dinge effizient in den Produktionsprozess integriert werden.

Warum Sommer&Co der richtige Partner für barrierefreie Videoproduktion ist

Sommer&Co produziert seit 2002 professionelle Filme für Unternehmen, Behörden und Organisationen.

Dabei realisieren wir unterschiedlichste Formate – vom kurzen Social-Media-Video über Erklärvideos bis hin zu umfangreichen Image- und Werbefilmproduktionen.

Wir verfügen über ein eigenes Filmstudio in Köln mit Whitebox, Greenbox, einem Bereich für Setbau sowie einer Studiowohnung mit Terrasse und Garten.

Damit können wir sehr unterschiedliche Produktionssituationen realisieren. Gleichzeitig verbinden wir klassische Filmproduktion mit Animation, Motion Design und 3D.

Das ist besonders hilfreich, wenn komplexe Inhalte nicht allein mit Realfilm erklärt werden können.

Barrierefreiheit von Anfang an mitdenken

Unser Anspruch ist nicht, Barrierefreiheit erst am Ende einer Produktion „nachzurüsten“. Wir berücksichtigen die Anforderungen möglichst früh:

Zielgruppe → Kommunikationsziel → Konzeption → Drehbuch → Bildgestaltung → Produktion → Postproduktion → barrierefreie Fassungen

Dadurch können beispielsweise Untertitel, Audiodeskription oder Gebärdensprache bereits in die Gestaltung einbezogen werden.

Das Ergebnis ist nicht einfach ein normaler Film plus zusätzliche Barrierefreiheitsversion. Es entsteht ein Film, der von Anfang an darauf ausgelegt ist, möglichst viele Menschen zu erreichen.

FAQ zur barrierefreien Videoproduktion

Was ist eine barrierefreie Videoproduktion?

Eine barrierefreie Videoproduktion berücksichtigt die Bedürfnisse unterschiedlicher Nutzergruppen und macht audiovisuelle Informationen möglichst vielen Menschen zugänglich. Je nach Projekt können Untertitel, Audiodeskription, Gebärdensprache, Einfache oder Leichte Sprache und weitere Maßnahmen eingesetzt werden.

Sind Untertitel für ein barrierefreies Video ausreichend?

Nicht unbedingt. Untertitel helfen insbesondere Menschen mit Hörbehinderung. Für Menschen mit Sehbehinderung kann dagegen eine Audiodeskription erforderlich sein. Je nach Zielgruppe kann auch Gebärdensprache oder eine besonders verständliche Sprache sinnvoll sein.

Was ist der Unterschied zwischen Einfacher Sprache und Leichter Sprache?

Einfache Sprache macht Inhalte durch klare und verständliche Formulierungen leichter zugänglich. Leichte Sprache folgt darüber hinaus speziellen Regeln und richtet sich insbesondere an Menschen, die besonders leicht verständliche Informationen benötigen.

Was ist Audiodeskription?

Audiodeskription beschreibt wichtige visuelle Informationen eines Films zusätzlich in gesprochener Form. Dadurch können auch Menschen mit Sehbehinderung wesentliche Bildinhalte wahrnehmen.

Was ist eine Gebärdensprachversion?

Bei einer Gebärdensprachversion werden die gesprochenen Informationen zusätzlich in Gebärdensprache vermittelt. Dies kann beispielsweise durch eine Gebärdensprachdolmetscherin oder einen Gebärdensprachdolmetscher erfolgen.

Kann ein bestehender Film nachträglich barrierefrei gemacht werden?

Viele Maßnahmen lassen sich nachträglich ergänzen, beispielsweise Untertitel oder eine Audiodeskription. Optimal ist es jedoch, die Anforderungen bereits bei der Konzeption zu berücksichtigen, da sie Einfluss auf Drehbuch, Bildgestaltung und Dramaturgie haben können.

Können barrierefreie Videos auch für Social Media produziert werden?

Ja. Gerade Untertitel sind bei Social-Media-Videos besonders relevant, weil viele Nutzer Videos ohne Ton ansehen. Je nach Zielgruppe können weitere barrierefreie Maßnahmen ergänzt werden.

Können Videos gleichzeitig barrierefrei und emotional sein?

Ja. Barrierefreiheit bedeutet nicht, dass ein Film nüchtern oder langweilig gestaltet werden muss. Eine gute Konzeption verbindet verständliche Kommunikation, attraktive Bildgestaltung und die erforderlichen barrierefreien Elemente.

Wie viel kostet ein barrierefreies Video?

Das hängt vom Umfang der Produktion und den benötigten barrierefreien Fassungen ab. Untertitel verursachen beispielsweise einen anderen Aufwand als Audiodeskription, Gebärdensprache oder mehrere Sprachversionen.

Barrierefreiheit als Teil guter Kommunikation

Barrierefreie Videoproduktion ist mehr als eine technische Zusatzleistung. Sie bedeutet, Kommunikation so zu gestalten, dass möglichst viele Menschen Zugang zu den vermittelten Informationen erhalten.

Untertitel machen gesprochene Inhalte sichtbar. Audiodeskription macht wichtige Bilder hörbar. Einfache und Leichte Sprache reduzieren sprachliche Barrieren. Gebärdensprache eröffnet einen weiteren Zugang zu Informationen.

Welche Maßnahmen sinnvoll sind, hängt immer vom Film, der Zielgruppe und dem Einsatzbereich ab. Deshalb sollte Barrierefreiheit nicht erst am Ende einer Produktion betrachtet werden.

Sie gehört von Anfang an in die Konzeption.

Sommer&Co unterstützt Dich dabei – von der ersten Idee über Drehbuch und Produktion bis zur fertigen barrierefreien Version Deines Films.